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Tabelle

Bezirksliga Männer

Rang

Mannschaft

Spiele

Pkt.

Tore

1 HSC 2000 Coburg III 18 32:4 575:394
2 HSV Hochfranken II 18 29:7 596:442
3 HC 03 Bamberg II 18 27:9 574:426
4 TV Michelau 18 24:12 494:437
5 HaSpo Bayreuth III 18 16:20 505:523
6 HSG 2020 Fichtelgebirge II 18 13:23 439:515
7 TV Marktleugast 18 13:23 397:495
8 SG Helmbrechts/Münchberg III 18 12:24 418:548
9 SG Bad Rodach/Großw. II 18 8:28 359:450
10 12 Bamberg/Hallstadt 18 6:30 400:527

Spielbetrieb Männer

Datum

Zeit

Liga

Heim

Gast

Ergebnis

Info

Sa 16.12.2023 15:30 BZL M HC 03 Bamberg II TV Marktleugast 43 : 14
Fr 12.01.2024 20:00 BZL M SG Bad Rodach/Großw. II TV Marktleugast 25 : 32
Sa 20.01.2024 18:00 BZL M TV Marktleugast SG Helmbrechts/Münchberg III 27 : 22
Sa 27.01.2024 20:00 BZL M HSV Hochfranken II TV Marktleugast 26 : 24
Sa 03.02.2024 18:00 BZL M TV Marktleugast SG Bad Rodach/Großw. II 0 : 0
So 18.02.2024 18:00 BZL M TV Michelau TV Marktleugast 25 : 17
Sa 24.02.2024 14:00 BZL M HSC 2000 Coburg III TV Marktleugast 36 : 22
Sa 02.03.2024 18:00 BZL M TV Marktleugast HaSpo Bayreuth III 31 : 34
Fr 08.03.2024 18:00 BZL M TV Marktleugast HSC 2000 Coburg III 23 : 35
So 10.03.2024 15:00 BZL M HSG 2020 Fichtelgebirge II TV Marktleugast 34 : 18
Sa 16.03.2024 20:00 BZL M TV Marktleugast 12 Bamberg/Hallstadt 0 : 0
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    Deutlicher Fehlstart in die Saison

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    Hochmotiviert fieberte das Team von Trainer Jörg Kübrich dem Start der neuen Saison entgegen. Vor altbekannter Kulisse wollte man zu Hause gleich im ersten Spiel zeigen, dass man die Sommerpause genutzt hat, um sich individuell sowie mannschaftstaktisch weiterzuentwickeln. Die beiden Testspiele gegen BOL-Mannschaften zuletzt machten Hoffnung, sodass man sich trotz des kurzfristigen und sehr schmerzhaften Ausfalls von Michael Hohenberger durchaus Chancen gegen den letztjährigen Tabellenzweiten aus Bamberg ausrechnete.

    Entsprechend selbstbewusst starteten der TVM auch in die Partie. Die neu einstudierte 5:1-Abwehr funktionierte in den ersten Minuten sehr gut – schnelle Beine, konsequentes Festmachen und mit Jakob Stocker ein starker Rückhalt sorgten dafür, dass man fast acht Minuten ohne Gegentor blieb. Vorne spielte man geduldige und bis dahin noch konzentrierte Angriffe, wodurch zu diesem Zeitpunkt durch Tore von 2x Kübrich, Brand und Kratzer ein 4:0 auf der Anzeigetafel stand. Doch leider gelang es nicht, diese Intensität der Anfangsphase über den weiteren Verlauf des Spiels aufrecht zu erhalten.

    Den Bamberger Handball kannte man bereits aus der vergangenen Saison. Eine im Vergleich zu den Leuchertzern deutlich erfahrenere, eingespielte Truppe, welche die Basics sehr routinierte abspult und sich auch durch Rückstände nicht verunsichern lässt. Einfache, aber gut getimte Kreuzbewegungen, ein gutes Auge für Möglichkeiten zum Durchstoßen der Deckung sowie mit Justus Feldmann ein wurfstarker Rückraumspieler waren an diesem Tag absolut ausreichend, um die junge TVM-Mannschaft vor große Probleme zu stellen.

    Zudem schlichen sich im Angriff zunehmend technische Fehler ein, Bälle wurden unbedrängt weggeworfen und durch Unsauberkeiten beim Passen und Fangen verloren die Bemühungen immer wieder an Tempo und damit an Gefährlichkeit. Viel zu häufig verließ man sich bereits in dieser frühen Phase der Partie auf die individuelle Klasse von Kübrich, der mit neun Treffern ein starkes Spiel ablieferte. Doch mit zunehmender Dauer der Partie zeigte sich immer deutlicher, dass es Gefahr von allen Rückraumpositionen bräuchte, um die stabile Bamberger Deckung in Bewegung zu bringen und somit Räume für Durchbrüche oder Anspiele auf die Außen zu ermöglichen – zumal auch Landskron am Kreis durchgehend eng verteidigt und somit meist aus dem Spiel genommen wurde.

    Diese Ideenlosigkeit im Angriff, kombiniert mit abnehmender Konsequenz in der Abwehr, führte zwangsläufig dazu, dass sich das Ergebnis nach und nach zugunsten der Bamberger wandelte. Beim Stand von 6:7 in der 18. Spielminute sicherten sich diese durch eines von insgesamt zehn Toren ihres stärksten Werfers Dabitsch erstmals die Führung, welche sie auch für den Rest der Spielzeit nicht mehr aus der Hand geben sollten. Zwar schaffte man es bis zur 40. Minute durchaus, auf Tuchfühlung mit dem Gegner zu bleiben, doch kippte das Momentum auch beim Tor zum 17:19 durch Prechtl und einem der wenigen als Mannschaft vorgetragenen Angriffe nicht mehr auf die Seite der Heimmannschaft. Ab diesem Zeitpunkt zogen die Bamberger davon, sahen sie doch die Möglichkeit, am ersten Spieltag gegen eine sich in der letzten Viertelstunde auflösende Abwehr gleich mal ein Statement zu setzen.

    Am Ende stand eine bittere 23:35-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die abgezockte Bamberger Mannschaft war an diesem Tag ein Gegner, der für die junge Leuchertzer Truppe mit einer Leistung weit ab ihres Toplevels nicht zu schlagen ist. Lichtblicke waren zwei gute Torhüter, im Angriff die jungen Kratzer und Fladt, denen man ansah, dass sie die Vorbereitung gut genutzt und individuell einen Sprung nach vorne gemacht hatten, sowie als Mannschaft die ersten siebeneinhalb Minuten des Spiels. Auf diese gilt es aufzubauen, wenn am kommenden Samstag der TV Michelau nach Leuchertz kommt. Dort kann man zeigen, dass man zu mehr fähig ist, als in dieser ersten Partie sichtbar wurde.

    (M.M.)

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    Dezimierte Leuchertzer liefern starken Kampf

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    Es war die erwartet stimmungsvolle und aus den beiden Spielen der vergangenen Saison bekannte Atmosphäre, in welcher sich am Samstagabend die beiden TVM-Mannschaften gegenüberstanden. Die lautstarke Unterstützung der aus Michelau mit einem Fanbus angereisten Anhänger konnte den in Marktleugast inzwischen üblichen Anfeuerungen durchaus Konkurrenz machen. Theoretisch war also alles angerichtet für den Showdown der beiden letztjährigen Bezirksligaaufsteiger – wären da nicht die insgesamt sechs, zum Teil sehr kurzfristigen verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfälle auf Seiten der Heimmannschaft. Durch die Hereinnahme von T. Frankmölle sowie Müller, der damit nach Ellenbogenbruch sehr viel früher als eigentlich geplant wieder auf der Platte stand, konnte man immerhin drei Auswechselspieler aufbieten.

    Derart personell limitiert und ohne gelernten Innenblockspieler brauchte es dementsprechend vor allem in der Abwehr eine gewisse Zeit, bis man sich mit der Situation einigermaßen arrangiert hatte. Diese Anfangsphase der Partie nutzten die eingespielten Michelauer durch ihre überlegene Körperlichkeit sowie ihre Wurfstärke von allen Positionen konsequent aus, um sich Tor für Tor einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen. Dass dieser mit einem Halbzeitstand von 11:17 nicht schon unerreichbar hoch ausfiel, war dem im Vergleich zum schwachen Auftaktspiel deutlich verbesserten Angriff der Leuchertzer zu verdanken. Zwar wurde auch hier noch einiges vergeben, doch lief der Ball sichtbar flüssiger durch die eigenen Reihen, technische Fehler wurden zumindest verringert und beides zusammen führte dazu, dass man sich insgesamt klarere Wurfchancen erspielen konnte.

    War man bereits zu diesem Zeitpunkt schon nicht unzufrieden mit dem eigenen Auftreten, so nahm man sich zur Pause vor, wenigstens die zweite Spielhälfte für sich zu entscheiden. Dafür stellte das Team des heimischen TVM in der Abwehr auf eine kurze Deckung der Michelauer Mittelspieler um, was die bis dahin recht souverän agierende Auswärtsmannschaft vor unerwartet große Probleme stellte. So konnten Bälle gewonnen oder die Gegner zu schwierigen Abschlüssen gezwungen werden. Dazu kam, dass Hohenberger im Tor mit einer deutlichen Leistungssteigerung zu Halbzeit eins einige freie Würfe parierte und damit das Momentum für ca. 20 Minuten auf die Seite der Leuchertzer kippte.

    Mehrere schöne Treffer durch Prechtl von Rechtsaußen, Friedrich von der ungewohnten Kreisposition aus erfolgreich, Durchbruch nach schnellem Gegenstoß auf Halb durch Müller, die immer wieder einschlagenden Hüftwürfe von Kübrich und eine Rückraumfackel von Fladt – die Variation der Torerfolge in dieser Phase zeigt nicht nur das individuelle Potential, das in dieser Mannschaft steckt, sondern führte auch dazu, dass man sich an diesem Abend nach und nach wieder heranarbeitete und schließlich beim Stand von 24:24 tatsächlich ausgleichen konnte. Diesen Zwischenerfolg erreichte man mit einer starken Teamleistung, dennoch muss an dieser Stelle der junge Kevin Kratzer herausgehoben werden, der mit insgesamt 11 Treffern, einer Quote von neun aus elf Versuchen von Linksaußen gegen den letztjährigen BOL-Hüter Doerfer sowie zwei rotzfrech verwandelten Siebenmetern einen überragenden Tag erwischte.

    Letztendlich konnte man das Ruder leider nicht vollständig herumreißen. Ob es nun an der fehlenden Erfahrung, der größeren Cleverness auf Seiten der Michelauer, der nachlassenden Kondition oder einer Kombination aus diesen drei Faktoren lag – am Ende geschenkt. Als Uhlich sehenswert die beiden letzten Treffer zum 30:32-Endstand markierte, mag sich der eine oder andere kurz über diese vergebene Möglichkeit zum Überraschungserfolg geärgert haben. Das Fazit wird dennoch ein positives bleiben, hat man sich doch in Anbetracht der Umstände mehr als ordentlich verkauft und somit den Zuschauern einen spannenden Kampf geliefert.

    Glückwunsch an dieser Stelle an den verdienten Sieger aus Michelau und seine zahlreichen Fans sowie ein Dank für die harte, aber jederzeit faire Spielweise und den sportlichen Umgang miteinander auf dem Feld. So sollte Handball sein!

    (M.M.)

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    Biederes Unentschieden im Derby

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    Mit großer Vorfreude wurde dieses erste Derby unserer TVM-Herren seit der Aufstiegssaison erwartet. Nicht nur sollte hier bei der dritten Mannschaft der Spielgemeinschaft Münchberg/Helmbrechts ein weiterer Entwicklungsschritt nach dem guten Auftritt gegen Michelau gemacht werden, sondern auch die ersten Zähler dieser Spielzeit wollte man endlich einfahren. Am Ende jedoch wurden die Punkte getrennt, womit wohl keine der beiden Mannschaften auch nur ansatzweise zufrieden sein wird.

    Grund dafür ist eine Partie, die sich im unteren Bereich des Bezirksliganiveaus abspielte und – so hofft man doch jedenfalls – nicht die Möglichkeiten der zwei Teams widerspiegelte, die sich am Samstagnachmittag gegenüberstanden. Von Beginn an war die Partie auf beiden Seiten geprägt von fehlendem Tempo, mangelnder Kreativität, leichtfertig vergebenen Abschlussmöglichkeiten sowie billigen Toren aufgrund einer löchrigen und körperlosen Abwehr. Anfangs wusste der TVM effektiver mit diesen Umständen umzugehen und erarbeitete sich schnell einen Vorsprung, der beim Stand von 8:13 am ausgeprägtesten war.

    Leider kann an dieser Stelle nicht einmal behauptet werden, dass der Derbycharakter zu einer umkämpften Partie führte, bei der das Spielerische in den Hintergrund rückte. Vielmehr erwischten unsere Leuchertzer individuell sowie als Mannschaft einen rabenschwarzen Tag. Torhüter, Abwehr wie Angriff erreichten nicht ansatzweise die nötige Spannung, mit der man diese Partie wohl einigermaßen souverän hätte bestimmen können. Stattdessen ließ man fast alles vermissen, was man sich für dieses Spiel vorgenommen hatte. Allein Sosniok setzte in dieser ersten Halbzeit einzelne Ausrufezeichen in Form überraschender Offensivaktionen.

    Nach dem ergebnistechnisch noch einigermaßen gelungenen ersten Spieldrittel schaffte man es dann jedoch kaum mehr, über die Dauer eines gesamten gegnerischen Angriffes hinweg die Konzentration in der Abwehr hochzuhalten, sodass man der SG viele einfache Tore schenkte. Hinzu kam ein – wieder einmal – starker Torhüter Biller auf der Gegenseite, den man jedoch auch zunehmend warmschoss.

    Mit dem Halbzeitpfiff kamen die Münchberger/Helmbrechtser auf einen Treffer heran, kurz nach der Halbzeit wurde der Ausgleich erzielt. Nicht einmal die blaue Karte gegen Spielmacher Opel konnte in den TVM-Herren jedoch an diesem Tag den Funken entfachen, um sich gegen die nun sogar drohende Niederlage aufzustemmen. Nach einer dreiviertel Stunde war die Partie ausgeglichen, die Führung wechselte mehrmals. Zu diesem Zeitpunkt war klar: jene Mannschaft, die jetzt ein paar ordentliche Minuten aufs Feld bekommt, wird dieses Spiel gewinnen!
    Da dies jedoch keinem der beiden Teams mehr gelang, stand am Ende folgerichtig ein 29:29 auf der Anzeigetafel. Fast hätte Uhlich in letzter Sekunde noch den Siegtreffer nach Gegenstoß erzielt, doch ertönte nur Augenblicke vorher die Schlusssirene, wodurch ein Spiel, welches absolut keinen Sieger verdient hatte, mit einem gerechten Unentschieden endete.

    (M.M.)

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    Unkonzentriertheiten brechen dem TVM früh das Genick

    Männer

    Manch ein Zuschauer, der am vergangenen Samstag leicht verspätet in die Leuchertzer Halle kam, mag sich zunächst gefragt haben, ob beim Torestand der Heimmannschaft nicht eine „1“ auf der Anzeigetafel fehlte. So wirkte beispielsweise der Spielstand von 6:18 in der zweiundzwanzigsten Minute doch sehr irritierend. Doch leider beschränkten sich die technischen Fehler an diesem Abend ganz auf das Geschehen auf dem Spielfeld.

    Man hatte sich beim TVM nach dem äußerst schwachen Auftritt in Münchberg vorgenommen, ein anderes Gesicht zu zeigen. Gleichzeitig hatte man auch Respekt vor dem Absteiger aus Hochfranken, der sich in dieser frühen Phase der Saison bereits stark präsentiert hatte. Die jungen Leuchertzer trafen auf eine ältere und eingespielte Truppe, die sowohl individuell als auch taktisch auf einem Niveau agierten, welches unsere Herren mittel- bis langfristig anstreben. Dementsprechend deutlich fiel das Ergebnis aus – deshalb soll hier auch bewusst darauf verzichtet werden, einen ausführlichen Spielbericht zu verfassen, denn Spannung hinsichtlich des Endergebnisses war in diesem Spiel nie vorhanden.

    Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit stand es zur Pause 10:22 für die Gäste. In der zweiten Spielhälfte konnte man die Partie etwas ausgeglichener und ansehnlicher gestalten, was letztendlich zu einem Endstand von 19:33 führte. Soweit die ebenso nüchternen wie ernüchternden Zahlen. Inhaltlich lässt sich dazu einerseits sagen, dass der TVM in der aktuellen Verfassung einer starken Bezirksligamannschaft nicht gewachsen ist. Weder funktionieren derzeit die Abläufe im Angriff einigermaßen konstant, noch bekommt man es hin, über längere Phasen eine konzentrierte und stabile Abwehrleistung zu zeigen. Inzwischen kann man sich an dieser Stelle wiederholen und wöchentlich die vermissten Grundtugenden wie Spieltempo, offensive wie defensive Zweikampfintensität und Cleverness aufzählen.

    Dieses Spiel zeigte jedoch auch ein anderes Manko sehr deutlich auf. So wurden, abseits aller spielerischen Defizite, viel zu viele Bälle unbedrängt weggeworfen, vorne wie hinten kaum Abpraller und zweite Bälle eingesammelt sowie die sogenannten 50:50-Situationen im Kampf um den freien Ball fast ausnahmslos verloren. Dies hatte, besonders in der ersten Halbzeit, eine große Zahl von leichten Gegenstoßtoren durch den HSV Hochfranken zur Folge. Ohne hier in Frage zu stellen, dass dieser Auswärtssieg absolut verdient war, muss man doch sagen, dass diese Dinge sich doch in einem Maße summieren, welches es verhindert, überhaupt ein ergebnisoffenes und knappes Spiel zu erzeugen, in welches man sich im Laufe der Partie hineinarbeiten könnte. Stattdessen brechen diese Fehler und der daraus folgende, hohe Rückstand nicht zum ersten Mal sehr schnell die Moral einer Mannschaft, der es sicher nicht an der Motivation mangelt, wohl aber derzeit an der nötigen Griffigkeit. Und so springt derzeit auch nicht der Funke über, welcher Leuchertzer Heimspiele im vergangenen Jahr so oft zu einem Event machte, in denen unsere Herren regelmäßig über sich hinauswuchsen und Leistungen zeigten, die man in dieser Saison bisher noch vermisst.

    (M.M.)

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    Wichtiges Erfolgserlebnis für die TVM-Herren

    Männer

    Nach nur einem Punkt aus den ersten vier Saisonspielen stand für die Leuchertzer Herren in Bayreuth eine wegweisende Partie an. Hier würde sich zeigen, ob man sich mittelfristig eher ganz unten oder doch im halbwegs gesicherten Mittelfeld der Tabelle wiederfinden würde. Das Spiel gegen die Dritte Mannschaft der HaSpo war erneut kein Leckerbissen, doch konnte hier endlich der Wille gezeigt werden, den es braucht, um in umkämpften Situationen die Oberhand zu gewinnen und vor allem auch zu behalten. Am Ende stand ein nicht unverdienter, erlösender Sieg.

    Nachdem zuletzt zwei Begegnungen wegen fehlender Spieler verschoben werden mussten, lief der TVM nun plötzlich mit der vollen Kapelle von 14 Mann auf. Ein Sinnbild für die stetig wechselnde Personalsituation im bisherigen Saisonverlauf. Auch hier hofft man ab jetzt auf mehr Konstanz und vor allem ausbleibende Verletzungen. Die Leuchertzer erwischten einen guten Start in die Partie, in der Tore zunächst Mangelware waren. Viereinhalb Minuten brauchte es, bis Fladt nach schnellem Umschalten zum Führungstreffer netzte.

    Besonders die Abwehr stand in dieser Anfangsphase sehr sicher und agierte mit einer bisher noch nicht gezeigten Körperlichkeit und Konsequenz. Gerade die zuletzt häufig zu beobachtende Anfälligkeit über die Halbpositionen konnte weitestgehend abgestellt werden, da Fladt sowie der wiedergenesene Hohenberger dort fast alles abräumten. So hielt man die HaSpo nach 19 Minuten bei erst vier Toren und konnte sich den ersten 5-Tore-Vorsprung dieses Spiels herausarbeiten. Wieder einmal maßgeblich daran beteiligt, ob aus dem Spiel oder vom Siebenmeterpunkt, war Linksaußen Kratzer, der sich mit neun Treffern die Führung in der Torschützenliste der Bezirksliga zurückholte.

    Im Angriff agierte man bewusst bedächtig, versuchte in erster Linie die vielen technischen Fehler und Unsauberkeiten der letzten Spiele zu minimieren. Lange Angriffe, langes Durchspielen und kontrollierte Tempoverschärfung waren angesagt und wurden über 60 Minuten so gespielt. Und tatsächlich taten sich immer wieder Lücken in der Bayreuther Defensive auf, die insbesondere Michael Hohenberger nutzte, um sich selbst zum Tor oder Siebenmeterpfiff durchzutanken oder Landskron am Kreis zu bedienen. Mit einer unglaublichen Energieleistung nach 88 Minuten Fußball am Tag zuvor war er für den TVM der entscheidende Faktor, einerseits mit seinen sieben Toren und mindestens ebenso vielen Assists, nicht weniger aber auch mit einer physischen Präsenz, die im bisherigen Saisonverlauf schmerzlich vermisst wurde.

    Zur Pause war die HaSpo auf zwei Tore herangekommen, und kurz nach Wiederanpfiff stand es gar 12:12. Es war also zu befürchten, dass der inzwischen schon traditionelle Einbruch zu Beginn der zweiten Halbzeit sich erneut in das TVM-Spiel einschleichen würde. Doch an diesem Tag legten die Leuchertzer den Hebel schnell genug wieder um – und es waren in diesen Minuten mit Thamm sowie T. Frankmölle vor allem zwei Youngsters, die durch wuchtige Rückraumtore das Momentum wieder auf die Seite der Auswärtsmannschaft brachten. Auch wenn es zwischenzeitlich immer wieder eng zugehen sollte, so konnte von nun an doch stets die Führung gehalten werden. Auch wenn sich weiterhin einfach Fehler in das eigene Spiel einschlichen und die des Gegners oft zu inkonsequent genutzt wurden, so war in diesem Punkt doch ein deutlicher Schritt nach vorne zu beobachten.

    Der 27:30-Auswärtserfolg kommt gerade rechtzeitig, stehen doch bis Weihnachten noch einige wichtige Spiele gegen Mannschaften an, die bisher eine ähnliche Punkteausbeute wie der TVM zu verzeichnen haben. Mit Blick auf diese Partien war es vielleicht umso wichtiger, diesen Sieg in erster Linie erkämpft zu haben. Behält man sich diese Qualität für die nächsten Spiele bei und legt spielerisch noch zu, dann sind weitere Erfolge durchaus greifbar.

    (M.M.)

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    TVM entscheidet Partie gegen HSG Fichtelgebirge früh

    Männer

    Nachdem eine Woche zuvor in Bayreuth der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte, wollten die Herren des TV Marktleugast am vergangenen Samstagabend unbedingt nachlegen. Der Gegner hieß HSG Fichtelgebirge II und war vor dem Spiel mit zwei Pluspunkten direkter Tabellennachbar der Leuchertzer. Entsprechend motiviert startete die Heimmannschaft in die Partie und schaffte es von Beginn an, den Gegner durch – besonders im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf – schnelles Spiel unter Druck zu setzen. Zwar wurden trotzdem gute vier Minuten benötigt, bis der erste Treffer durch Hohenberger fallen sollte, doch gab man die Führung nach dem direkten Konter zum 1:1-Ausgleich danach nicht noch einmal aus der Hand.

    Tor für Tor arbeiteten sich der TVM nun seinen Vorsprung heraus und konnte dabei in Halbzeit eins auch, wie bereits gegen die HaSpo einen Spieltag zuvor, auf seine Defensive inklusive starkem Rückhalt Stocker bauen. Mit sieben Treffern bereits im ersten Spielabschnitt untermauerte erneut der junge Linksaußen Kratzer seine Ambitionen in der Torschützenliste der Bezirksliga. Zwar funktionierte vorne wie hinten noch lange nicht alles, doch insgesamt gestaltete man diese Halbzeit sehr souverän und konnte sich mit einem bereits komfortablen und auch verdienten 19:10-Vorsprung in die Pause begeben.

    Nach Wiederanpfiff kam es dann, wie man es bei derartigen Spielständen nicht selten erlebt. Obwohl man sich vornahm, auch den zweiten Spielabschnitt mit derselben Intensität und Konzentration zu gestalten, entwickelte sich doch nun ein deutlich wilderes Spiel mit leichten Treffern auf beiden Seiten. Die Aufmerksamkeit in der Abwehr ließ spürbar nach, wodurch es immer wieder zu Durchbrüchen, einfachen Anspielen an den Kreis oder auf Außen sowie vermeidbaren Siebenmeterfouls kam. Das mag ärgerlich sein, sollte am Ende einer jungen Mannschaft in der zweituntersten Spielklasse aber auch zugestanden werden. Auch in solchen Situationen zeigt sich dann eben vorhandene bzw. fehlende Erfahrung, die zu einem selbstverständlicheren Spiel auch bei ungleichen Spielständen führt.

    Nicht nur hier steckt die Leuchertzer Mannschaft noch mitten in der Entwicklung. Dennoch lassen sich im letztendlichen 37:31-Erfolg vor allem bei den jungen Spielern viele positive Aspekte erkennen, sei es der bereits erwähnte Kratzer, die beiden Frankmölle-Brüder mit zusammen 8 Toren in dieser Partie oder der von Spiel zu Spiel strukturierter agierende Fladt auf Halbrechts. So lässt sich auch nach diesem Spiel in Marktleugast weiter erwartungsvoll auf den Rest dieser noch immer langen Spielzeit blicken.

    (M.M.)

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    Rückfall bei deutlicher Auswärtsniederlage

    Männer

    Den dritten Sieg in Serie wollten die Leuchertzer Herren am vergangenen Sonntag in Hirschaid einfahren. Die Voraussetzungen dafür schienen gegeben, war man doch zu Gast beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht aus Hallstadt, der an diesem Nachmittag auch wieder einmal nur sehr begrenzte Wechseloptionen zur Verfügung hatte. Leider schaffte man es über 60 Minuten nicht, an die Leistung der vergangenen Wochen anzuknüpfen und musste am Ende mit einer verdienten Niederlage wieder nach Hause fahren.

    Die Partie begann schleppend und auf beiden Seiten bereits geprägt von vielen Fehlern und Ungenauigkeiten. Zunächst marschierten die beiden Teams im Gleichschritt, bis nach sieben Minuten ein Spielstand von 3:3 auf der Anzeigetafel stand. Dann jedoch erlaubte man sich die erste Phase großer Unaufmerksamkeit, in der man den Gegner auf mehrere Tore davonziehen ließ. Dies sollte sich im Verlauf des Spiels noch öfter wiederholen und am Ende einer der Hauptgründe sein, warum man die Partie letztendlich nie auf seine Seite ziehen konnte.

    In dieser Anfangsphase schaffte man es in der 5:1-Abwehr nicht, die Lücken zuzulaufen und rechtzeitig Kontakt zu den Angriffsspielern aufzunehmen, sodass viele freie und ungestörte Würfe zu leichten Toren für die Hallstädter führten. Im Angriff agierte man zudem deutlich ideenloser als zuletzt, und auch die bewährte Brechstange war an diesem Nachmittag kein Faktor, auf den man zurückgreifen konnte. Dennoch schaffte man es, in einer insgesamt schwachen Partie den Kontakt zur Heimmannschaft zur halten, sodass zur Halbzeit ein 13:12-Rückstand auf der Anzeigetafel stand.

    Die zweite und dieses Mal entscheidende Schwächephase stellte sich in der ersten Viertelstunde der zweiten Spielhälfte ein, in der man zwar zunächst den Ausgleich schaffte, sich diesen aber gleich im Anschluss nicht nur wieder nehmen ließ, sondern das Spiel auch nachhaltig aus der Hand gab. War es bis dahin ein spannendes Spiel auf niedrigem Niveau gewesen, so waren es in dieser Phase die Spieler aus Hallstadt, welche die Fehler der anderen Mannschaft konsequenter nutzen und damit in Zählbares umwandeln konnten. Tor für Tor erarbeiteten sich die Hausherren nun mit einfachsten Mitteln einen immer größer werdenden Vorsprung, sodass am Ende eine 28:21-Niederlage auf der Anzeigetafel stand, welche in der Höhe den Hallstädtern sicherlich ein wenig schmeichelt, insgesamt aber aufgrund des sehr schwachen Auftretens unserer Leuchertzer in Ordnung geht.

    (M.M.)

  • Männer

    Einfach nur abhaken! – Schwarzer Tag für die Herren

    Männer

    Obwohl man um die Stärke der erfahrenen und eingespielten „Dritten“ des HC Bamberg – nicht zuletzt auch in dieser Saison wieder durch das Hinspiel sowie die aktuelle Tabellenposition – wusste, hatte man doch zumindest die leise Hoffnung gehegt, dass durch einen guten Auftritt die Frustration über die äußerst ärgerliche Niederlage gegen Hallstadt am Wochenende zuvor in positivere Energie umgewandelt werden könnte. Doch es waren noch nicht viele Minuten gespielt, da war allen Beteiligten klar, dass dies der falsche Gegner für eine verunsicherte Mannschaft aus Leuchertz ist.

    Vom Start weg wurden die Oberländer von den deutlich älteren Spielern aus Bamberg überrannt. Ob man dabei den Fokus auf die eigenen Fehler oder die Abgebrühtheit des Gegners legen möchte – am Ende geschenkt. Taktische Analysen verbieten sich an dieser Stelle fast von selbst, und dementsprechend ruhig und geknickt verließen die Leuchertzer nach sechzig mehr als ernüchternden Minuten die Halle.

    Beim Endergebnis von 43:14 hatten sich alle Bamberger Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen. Sichtlich hatten sie ihren Spaß daran, den Ball und den Gegner laufen zu lassen und nach Ballverlusten einen punktgenauen Konter nach dem nächsten zu setzen. Es sei der stets fairen und respektvollen Mannschaft aus Bamberg gegönnt, an solchen Tagen Spaß an dem Sport zu haben, den die meisten von ihnen wohl bereits den überwiegenden Teil ihres Lebens ausüben.

    Für die junge Leuchertzer Mannschaft bedeutet auch die Bezirksliga noch viel Arbeit und Konzentration – und deren Fehlen führt dementsprechend zu Spielen, bei denen man gegen einen starken Gegner kaum Land sieht. Daher kann die Devise auch weiterhin nur heißen: individuell und als Mannschaft besser und gefestigter werden, um die Wahrscheinlichkeit, dass solche Abende erneut passieren, immer geringer werden zu lassen!

    (M.M.)

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    Wichtiger Auswärtssieg!

    Männer

    Das erste Spiel für die Jungs vom TV Marktleugast nach der Winterpause stand an, man war zu Gast bei der zweiten Mannschaft der SG Bad Rodach/Großwalbur. Nach vier torlosen Minuten ging die Heimmannschaft mit einem Doppelschlag in Führung, ehe Friedrich per schnellem Gegenstoß zum Anschluss traf. Die darauffolgenden Angriffe waren überwiegend geprägt von zähem Positionsspiel, bei dem Bad Rodach leicht die Nase vorn hatte. Die Männer von Trainer Jörg Kübrich versuchten dennoch, sich Stück für Stück an den Ausgleich heranzuarbeiten. Das gelang schließlich auch, als Landskron in der 25. Minute denn 11:11-Ausgleich erzielte – einer seiner insgesamt neun Treffer an diesem Tag!

    Jetzt konnten die Leuchertzer noch einmal Fahrt aufnehmen und in der Schlussphase der ersten Halbzeit, begünstigt auch durch eine doppelte Überzahl, auf den Pausenstand von 12:15 erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt konnten die TVM-Herren das Spiel von vorne weg spielen und die Führung nach und nach weiter ausbauen. Dank einer verbesserten Abwehrarbeit und disziplinierterem Auftreten im Angriff kam die SG in der zweiten Spielhälfte nie wieder zu ihrem gewohnten Spiel. Somit gingen die beiden Punkte nach einem guten zweiten Spielabschnitt verdient an die Herren des TV Marktleugast!

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    Verdienter Sieg im Derby

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    Nach dem zweiten Sieg in Folge steht fest: die kurze Pause über den Jahreswechsel hat den Herren des TV Leuchertz sehr gutgetan! In einem durchgehend engen und spannenden Derby gegen die dritte Mannschaft der SG Helmbrechts/Münchberg setzten sich die Männer aus dem Kulmbacher Oberland am Ende verdient mit 27:22 durch.

    Dabei starteten die Gäste effektiver in die Partie, gingen in den ersten 20 Minuten immer wieder mit einem oder zwei Toren in Führung und erzwangen so eine stets enge Partie, in der im Vergleich zum Hinspiel beide Mannschaften deutlich zufriedener mit ihrem spielerischen Auftritt sein können. Angetrieben von Mittelspieler Opel schaffte es die Spielgemeinschaft vor allem in der ersten Halbzeit häufig, begünstigt durch das enge Zusammenschieben der Leuchertzer Hintermannschaft, ihre Außenspieler in Szene zu setzen und kam so zu einige Toren, scheiterte aber, je länger das Spiel dauerte, auch immer wieder am stark aufgelegten Hohenberger im TVM-Kasten. Auf der anderen Seite strahlte die Heimmannschaft von allen Positionen Gefahr aus, leistete sich aber zu viele Fehlwürfe ans Aluminium oder ganz am Tor vorbei, sodass zur Pause nur ein 11:11 auf der Anzeigetafel stand.

    Es war also klar, dass Kleinigkeiten über den Ausgang dieses Spiels entscheiden würden. Auch in der zweiten Spielhälfte gingen zunächst wieder die Gäste in Führung. Die Leuchertzer betrieben einen hohen Aufwand, um eigene zum Teil hochwertigste Chancen zu kreieren, belohnte sich dabei aber noch immer viel zu selten. Hinz kamen unglückliche Zeitstrafen, und so ging man in Minute 45 beim Stand von 16:16 mit doppelter Unterzahl in die Crunchtime. In genau diesen Momenten hatte man im alten Jahr noch in großer Regelmäßigkeit beobachten können, wie die junge Leuchertzer Mannschaft in wichtigen Momenten den Umständen nicht gewachsen war, mit sich ins Hadern kam und völlig den Faden verlor. Doch nicht so an diesem Tag.

    Mit einer geschlossenen, beweglichen und sehr konzentrierten Abwehr zwang man die Gäste zu ungünstigen Abschlüssen; vorne spielte man geduldig, jedoch ohne sich selbst die nötige Zielstrebigkeit zu nehmen. Seinen großen Auftritt hatte in dieser spielentscheidenden Phase Fladt auf Halbrechts, der vier der nächsten fünf Tore erzielte, immer wieder glänzend in Szene gesetzt von Kübrich. So war man sechs Minuten später plötzlich auf zwei Tore davongezogen. Auszeit Münchberg/Helmbrechts. Fängt nun bei den Leuchertzern noch einmal das große Zittern an? Nein, nicht an diesem Tag! Frankmölle und der an diesem Tag beste Werfer Friedrich behielten in der Schlussphase wie der Rest des Teams die Nerven und sorgten so für den Endstand von 27:22 für die TVM-Herren.

    Auf Platz fünf steht man nun vorerst im gesicherten Tabellenmittelfeld und kann die nächsten Spiele angehen, ohne übergroßen Druck im Rücken spüren zu müssen. Die Entwicklung, die in diesem Spiel zu sehen war, darf den vielen Fans durchaus Hoffnung machen, dass es in dieser Saison noch mehr zu feiern geben wird.

    (M.M.)

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    Marktleugast verpasst Überraschung nur knapp

    Männer

    Mit ordentlich Selbstbewusstsein fuhren die Herren des TV Marktleugast am Samstagabend nach Schönwald, hatten sie doch zuletzt durch zwei stabile Leistungen bereits vier Punkte nach der kurzen Winterpause gesammelt. Dementsprechend konnte man die Partie bei der zweiten Mannschaft der HSV Hochfranken ohne Druck angehen. Die Abwehr, am vergangenen Wochenende Garant für den Erfolg im Derby, sollte auch an diesem Tag über die komplette Spielzeit hinweg wieder sehr sicher stehen. Mit dem Selbstvertrauen aus vielen gewonnenen Zweikämpfen und erarbeiteten Ballgewinnen konnte man vorne geduldige Angriffe spielen.

    Auch wenn sich hier dann doch noch fehlende Kreativität und ein Mangel an effektiven Lösungsmöglichkeiten zeigte, schaffte man es doch, das Spiel von Beginn an nicht nur offen zu gestalten, sondern in der ersten Halbzeit auch fast durchgehend einen knappen Vorsprung zu halten. Wenn man sich Wurfchancen herausarbeiten konnte, dann wurden diese sehr konzentriert genutzt, besonders Kratzer und Landskron sollten am Ende des Tages fast perfekte Wurfquoten aufweisen.

    Es war offensichtlich, dass die Männer aus Hochfranken einen gepflegteren Ball zu spielen wussten. Die Kugel wurde schneller durch die eigenen Reihen bewegt und der Druck auf den Gegenspieler war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Doch durch eine sehr disziplinierte, defensive, jedoch nicht passive 6:0-Abwehr konnten die Leuchertzer ihre Gegner oft lange Zeit vom eigenen Tor fernhalten, sodass auf beiden Seiten kaum schnelle Tore fielen. Der Pausenstand von 12:14 gegen eine Mannschaft, die am vorherigen Spieltag noch 52 Tore geworfen hatte, zeugt von der guten Arbeit in der TVM-Defensive. Besonders Hohenberger und Fladt konnten hier mit ihrer Körperlichkeit immer wieder direkte Duelle für sich entscheiden und Durchbrüche verhindern.

    In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein nur wenig verändertes Spiel, doch Kleinigkeiten sollten am Ende darüber entscheiden, dass die Partie schließlich doch noch auf die Seite der Hausherren kippte. Ein bisschen weniger Effektivität im Abschluss hier, ein paar Prozent mehr Nachlässigkeit im defensiven 1-gegen-1 da, und schon konnte Hochfranken bis zur Mitte des zweiten Spielabschnitts auf vier Tore davonziehen. Doch auch hier soll die Moral der Leuchertzer Truppe hervorgehoben werden, die sich beim Spielstand von 24:23 nochmal auf ein Tor herangekämpft hatten, schlussendlich das Ruder aber nicht mehr vollständig herumreißen konnten.

    So steht am Ende leider kein Punktgewinn, sondern „nur“ eine wirklich beachtliche Auswärtsleistung des TVM, bei der zum wiederholten Mal vor allem die Abwehr überzeugte. Der Sieg für die Heimmannschaft geht am Ende aufgrund deren spielerischer Überlegenheit in Ordnung, doch mit etwas Glück wäre hier sogar ein Punktgewinn möglich gewesen. Die Entwicklung geht aktuell definitiv in die richtige Richtung. Diesen Trend will man am kommenden Samstag weiter bestätigen, wenn es zu Hause zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit gegen Bad Rodach geht.

    (M.M.)

  • Männer

    Unkonzentrierte Phasen kosten TVM das Spiel

    Männer

    Es war das Spiel um den zwischenzeitlichen fünften Tabellenplatz in der Handball-Bezirksliga, welches am vergangenen Samstag in der Marktleugaster Sporthalle ausgetragen wurde. Der TVM empfing die dritte Mannschaft der Bayreuther HaSpo. Das Hinspiel hatten die Leuchertzer noch für sich entscheiden können, doch nun war von Beginn an zu sehen, dass die Wagnerstädter sich für diese Niederlage revanchieren wollten. Ab der ersten Spielminute entwickelte sich ein sehr temporeiches Spiel, bei dem die Tore auf beiden Seiten sehr schnell und sehr regelmäßig fielen. Die HaSpo machte dabei einen sehr konzentrierten Eindruck, ließ den Ball nicht nur schnell, sondern auch sehr zielgenau zirkulieren und fand meistens Lösungen gegen die Abwehr der Heimmannschaft.

    Bei Leuchertz funktionierte in diesem ersten Spielabschnitt vor allem die Achse Kübrich/Landskron wieder einmal sehr gut, was in vielen sehr effektiv verwerteten Kreisanspielen mündete. Ebenfalls strahlte L. Frankmölle von der Mitteposition mit seinen schnellen Richtungswechseln und Durchbrüchen immer wieder Gefahr aus. Dennoch schafften es die TVM-Herren nicht, durchgehend die hohe Schlagzahl der Bayreuther mitzugehen. So erarbeiteten diese sich bereits in Halbzeit eins einen durchaus komfortablen Vorsprung. Während Kleinigkeiten den Unterschied machten und die Abwehr auf beiden Seiten in dieser ersten Spielhälfte große Lücken aufwies, gab es dennoch Phasen im Leuchertzer Spiel, in denen die Konzentration nicht vollends hochgehalten werden konnte. Letztendlich waren es diese Minuten im eigenen Spiel, die dafür sorgten, dass zur Halbzeit ein Zwischenstand von 15:20 die Aufgabe für den zweiten Spielabschnitt sehr anspruchsvoll machte.

    Trotz fünfzehn geworfener Tore wurde in der Pause vor allem das Offensivspiel besprochen, welches mitunter zu statisch und eindimensional war, um dauerhaft zu Torerfolgen zu kommen. Seiner Qualitäten in der Abwehr sowie seiner im bisherigen Spielverlauf noch kaum zu Tragen gekommenen Körperlichkeit war man sich weiterhin gewiss – und von Beginn der zweiten Hälfte an schaffte man es nun auch, diese tatsächlich auf die Platte zu bringen. Die HaSpo war von diesem nun deutlich selbstbewussteren Auftreten sichtlich überrascht und konnte in 20 Minuten daraufhin nur insgesamt sechs weitere Treffer erzielen, was dazu führte, dass man in der 50. Spielminute beim Stand von 25:26 ein komplett offenes Spiel hatte.

    Mit der eigenen Halle im Rücken hätte die Partie nun vollends zu Gunsten der Heimmannschaft kippen können. Leider konnte man das aufgebaute Momentum jedoch nicht positiv nutzen und ließ sich nach mehreren hektischen Situationen für die letzten zehn Minuten doch noch aus dem Spielfluss bringen. Die Gäste aus Bayreuth agierten nun cleverer und kamen über ihre spielstarke Mitteposition sowie zwei wurfgewaltige Halbspieler doch noch zu einfachen Toren, mit denen der am Ende verdiente, aber doch noch sehr umkämpfte Auswärtserfolg eingefahren werden konnte. Die Leuchertzer müssen sich nach diesem Spiel sicherlich nicht über eine insgesamt schlechte Leistung ärgern, hadern aber dennoch damit, sich durch einige kurze Phasen die Chance auf einen Heimsieg selbst genommen zu haben.

    (M.M.)

  • Männer

    Ausgelaugten Leuchertzern geht am Saisonende die Luft aus

    Männer

    Auch wenn man aufgrund des ohnehin dezimierten Kaders sowie des kräftezehrenden Spiels gegen Tabellenführer Coburg nur zwei Tage zuvor bereits im Vorfeld durchaus mit dem Gedanken an eine mögliche Mammutaufgabe nach Marktleuthen fuhr, wo die im Vergleich zum Hinspiel doch zahlenmäßig angewachsene Zweite der HSG Fichtelgebirge wartete, so war man doch am Ende sichtlich enttäuscht über das eigene Auftreten.

    Ganze 19 Minuten sollte es dauern, bis den TVM-Herren der zweite Treffer in diesem Spiel gelingen wollte. Bis dahin fand man in einem insgesamt zerfahrenen Spiel niemals auch nur annährend in ein gebundenes Angriffsspiel. Hinzu kam noch die frühe Auswechslung von Landskron, der nach einem Tritt auf den Knöchel nicht weitermachen konnte. Auch wenn die Fichtelgebirgler keine Wunderdinge vollbrachten, so reichte doch das konsequente Laufenlassen des Balls sowie das Attackieren der Leuchertzer Defensive im 1-gegen-1 aus, um regelmäßig zum Torerfolg zu kommen. Hier machte sich die Erschöpfung aus dem ersten Spiel des Wochenendes doch bemerkbar, denn man schaffte es im gesamten Spielverlauf nicht, die gewohnte Körperlichkeit in die eigene Abwehrarbeit zu bekommen.

    Im zweiten Durchgang bekam man die Partie etwas besser eingefangen, sodass am Ende mit 18 eigenen und 34 Gegentoren noch ein halbwegs erträgliches Ergebnis auf der Anzeigetafel stand. So wird es wohl – zumindest angesichts der Resultate – nicht zu einem versöhnlichen Saisonabschluss kommen. In einer durchwachsenen Saison wird dieses Spiel in der Rückschau zu den schwächsten zählen. Dass die Leuchertzer zu mehr fähig sind, wurde bereits gezeigt – die Fähigkeit, dies auch konstant abzurufen, fehlt aktuell allerdings noch sichtbar.

    (M.M.)

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 Jörg Kübrich

Jörg Kübrich

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