C1 Wölfe - TG Heidingsfeld 29 : 22 (18:10) ..

SpielerInnen:TVM: L. Schmidt (Tor) - N. Thamm, M. Uhlich (9/1), L. Frankmölle (1), T. Prechtl (2), N. Sosniok (3/2), P. Richter (3), T. Brand (4), T. Frankmölle (7)
Zuschauer:70
7-Meter:TVM 4/3 - TGH 0
Zeitstrafen:TVM 1 - TGH 3
rote Karten:- / -
Schiedsrichter:Armin Jäger

Siegreiches Ende der Landesliga-Saison

Sie lagen sich in den Armen und genossen den Applaus von den Rängen. Der 29:22 Erfolg gegen die TG Heidingsfeld war Bestätigung des steten Aufwärtstrends in der Rückrunde der Landesliga, in dieser Deutlichkeit verdient und ein wunderbares Abschiedsgeschenk der Jungs für Ihren Trainer Peter Frankmölle, der in der kommenden Saison die Verantwortung für die  männliche A-Jugend nebst der neuen Männer-Mannschaft des TVM übernimmt. 

Zum Spiel: Vor einer für ein C-Jugendspiel prächtigen Kulisse, Dank auch der zahlreich mitgereisten elterlichen Fans der TG Heidingsfeld, gingen die Gäste zunächst mit 0:2 (4.) in Führung ehe Toni Prechtl der erste Anschlusstreffer gelang. Doch die Unterfranken legten nach (1:4) und waren auf dem besten Weg an Ihren 33:25-Erfolg aus dem Hinspiel anzuknüpfen. Aber Lars Schmidt im TVM -Kasten stellte sich immer besser auf die Würfe der "Hätzfelder Bullen" ein und im Angriff drehte Thilo Frankmölle mit sechs Treffern in Folge das Spiel fast im Alleingang zur 8:5-Führung (12.). 

Jetzt lief es auch bei den anderen TVM-Akteuren wie am Schnürchen. Spielmacher Lars Frankmölle zog eifrig die Fäden, kreuzte, und brachte so immer wieder Marco Uhlich in Position, der letztlich mit neun Treffern Top-Scorer des Spiels wurde. Ob die bestens in Szene gesetzten Kreisläufer Paul Richter und Tobias Brand oder ein stets treffsicherer Strafwurfschütze Nick Sosniok, beim Halbzeitstand von 18:10 für den TVM hatte sich nahezu jeder in die Torschützenliste eingetragen. Lediglich Youngster Nico Thamm scheiterte knapp am gut parierenden Gäste-Torwart. Doch Handball wird nicht nur in Toren gemessen und so war Nico bei den Scorer-Punkten sowie in der Abwehr eine wertvolle Stütze seiner Mannschaft.

Keine Frage, den Halbzeit-Vorsprung ließen sich die Oberfranken bis zum Ende nicht mehr nehmen, obwohl die Unterfranken insbesondere durch Linus Schärmann mächtig dagegen hielten. Der TG-Spieler zeigte allen, weshalb er unter den Top 4 der Torschützen steht. Dabei ist er kein Bomber, sondern eher Techniker. Es war eine Augenweide ihm beim Handballspielen zuzuschauen. 

Ein Saison-Fazit: der starke 2004er Jahrgang des TVM hatte sich zum ersten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte in der jährlichen Qualifikation die Landesliga-Zugehörigkeit erspielt. In der Hinrunde wurden die Jungs aus der Bezirksliga-Bequemlichkeit kommend vom zwei Klassen höheren Landesliga-Express spürbar überrollt. Gegner wie der Bundesliga-Nachwuchs des HC Erlangen kennen keine Gnade. Mit 312 Gegentreffern hatte der TVM die schlechteste Abwehr der Hinrunde. Doch die "C1-Wölfe" des TVM bissen sich rein in die Rückrunde und arbeiteten am Abwehrverhalten sowie dem Ziel "Hauptsache nicht Letzter werden". Über 90 Treffer weniger (221) und zumindest der vorletzte Platz dürfen als kurzfristiger Erfolg verbucht werden. Die Erfahrungen aus dieser Saison, nimmt ihnen keiner mehr. 
Die 2004er werden nun B-Jugendliche und werden ihr Glück in der Qualifikation zur Bezirksoberliga suchen ebenso wie die neue C-Jugend (Jahrgänge 2005/2006). Wir drücken die Daumen!