TSV Haunstetten – C1 Wölfe 19 : 21 (11:9)  ..

SpielerInnen:TVM: L. Schmidt (Tor) - L. Müller (1), M. Uhlich (7), L. Frankmölle (1/1), T. Prechtl (2), P. Richter (1), T. Brand (3), T. Frankmölle (6)
Zuschauer:40
7-Meter:TSV 0 - TVM 1/3
Zeitstrafen:TSV 4 - TVM 0
rote Karten:- / -
Schiedsrichter:Franziska Kubasta

4-Punkte Sieg

Die weite Reise nach Augsburg hatte sich gelohnt. Der TV Marktleugast besiegte in einem stets spannenden und heiß umkämpften Kellerduell der Landesliga Nord den TSV Haunstetten mit 19:21. Nach dem Abpfiff blieb den Siegern kaum noch Luft zum Jubeln, aber jeder der jungen Spieler wusste jetzt, was mit einem "4-Punkte-Spiel" gemeint war. Nicht nur der Sieg brachte 2 Punkte ein, sondern auch den direkten Vergleich gegenüber der Hinspiel-Niederlage (32:33) entschieden die Leucherzter Wölfe mit einem Tor für sich. Bei Punktgleichheit in der Tabelle zu Saisonende würde es die bessere Platzierung bedeuten. Die Punkte nahmen die Oberfranken mit, die rote Laterne des Tabellenletzten ließ man in Haunstetten.

Doch der Reihe nach. Nico Thamm und Nick Sosniok fehlten. Wer sollte die Rolle Sosnioks (Hinspiel 7 Treffer) als "Mr. Zuverlässig" von der Strafwurfmarke übernehmen? Der zweifache Torschütze Toni Prechtl versuchte sich beim Stand von 4:5 (13.) als Erster. Der Ball landete am Pfosten. Marco Uhlich kam nach einem rüden Foul an Paul Richter beim Stand von 8:6 (21.) ran, scheiterte zunächst am guten TSV-Keeper um doch im Nachwurf zu treffen (8:7). Die beiden Szenen vermittelten ein Bild der ersten 25 Minuten. Es wurde mitgezählt: Neun Würfe landeten am Holz, drei  sog. Hundertprozentige in den Fängen des Haunstettener Torhüters und unsere Kreisläufer Tobias Brand und Paul Richter wurden arg in die Zange genommen. Der 11:9 Rückstand zur Pause lag also vornehmlich am  Pech oder eigenen Unvermögen. Leichtes Feinjustieren beim Abschluss sowie in der Abwehr prägten die Halbzeitansprache, die Wirkung zeigte.

Lars Schmidt im TVM-Gehäuse und seine Vorderleute nagelten das Tor regelrecht zu. Innerhalb von zehn Minuten drehten Marco Uhlich (7 Treffer), Tobias Brand (3 Treffer) und Thilo Frankmölle (6 Treffer) das Spiel zu ihren Gunsten (11:13) dem Ludwig Müller mit seinem Treffer zum 12:15 sowie seinem sehenswerten Anspiel auf Tobias Brand 14:16 (39.) das i-Tüpfelchen aufsetzte.  Die Nerven lagen jetzt bei der Heim-Sieben blank. Spielerische Defizite wurden mit zunehmender Härte ausgeglichen und Schiedsrichterin Kubasta tat gut daran, einzugreifen. Zwei Strafzeiten kurz hintereinander plus ein Strafwurf, aber wer sollte werfen? Abwehrchef Lars Frankmölle nahm sich ein Herz und vollendete gar recht locker zum fast schon vorentscheidenden 14:17 (41.) in dieser torarmen, aber spannenden Begegnung. Auf jeden weiteren Gegentreffer des TSV hatte insbesondere Marco Uhlich eine Antwort, die bereits in der 48. Minute den 19:21 Endstand besiegelte.

Nach dem Tabellenletzten erwarten die Leuchertzer zuhause am Sonntag 17. Februar den noch ungeschlagenen Tabellenführer HC Erlangen.