C1 Wölfe - TSV Wertingen  25 : 38 (12:22)..

SpielerInnen:TVM L. Schmidt, D. Clemens (jew. Tor) - M Major (4), N. Thamm (1), M. Uhlich (5), F. Lang (1), T. Prechtl, N. Sosniok (8/3), P. Richter (4), T. Frankmölle (2)
Zuschauer:70
7-Meter:TVM 3/3 - TSV 4/4
Zeitstrafen:TVM 0 - TSV 1
rote Karten:- / -
Schiedsrichter:Günter Zeller

Rote Laterne fest im Griff

Als einziges Team der Landesliga Nord noch ohne Sieg und ohne Punkte, i.e. man hat als Tabellenletzter die rote Laterne fest im Griff. Das ist die ernüchternde Bilanz nach fünf Spielen. MIt einer deutlichen 25:38-Niederlage verabschiedete man sich von den Gästen des TSV Wertingen, die sich mit Freude und zahlreichen Gastgeschenken auf die lange Rückreise machten.

Das Spiel war wiederum ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs. Als Vierter der Tabelle angereist,  erschienen die sympathischen Gäste aus Nordschwaben keinesfalls als jene Übermannschaft, der man von Beginn an nicht gewachsen wäre. Dennoch hieß es bereits 0:4 nach 4 Minuten, weil die TVM - Abwehr schlichtweg den Namen nicht verdiente. Schmerzlich vermisst an diesem Tag der langzeit-verletzte Abwehrchef Lars Frankmölle ebenso wie Kraftpaket  Tobias Brandt. So keimte bereits von Beginn an der Samen der drohenden Niederlage. Die Passgeber des TSV durften schalten und walten, deren Abnehmer zogen in die Lücken und vollendeten erfolgreich. Und im Angriff? Unerklärliche Fehler und Abschlussschwächen ausgerechnet von den Torgaranten, die auch Dank zunehmender Hektik, eigener Unzufriedenheit und Verzweiflungstaten nicht besser wurden. "Zu viele Gedanken - reine Kopfsache" analysierte Trainer Frankmölle die teilweise haarsträubenden technischen Fehler seiner Jungs.

Es waren aber auch Lichtblicke auf Leuchertzer Seiten an diesem Tag. Aufholjagden zum 3:6 (7.) oder ein Zwischenspurt von 5:15 auf 10:15 (18.) hatten ausgerechnet in der Unbekümmertheit sog. Reservespieler namens Flemming Lang und Milon Major ihre Ursache. Flemming übernahm mit zunehmender Spielzeit die Rolle des aufmerksamen Abwehrchefs und Milon zeigte sich mit seinen Angriffs-Aktionen cool und treffsicher. Die Rückkehr von Nick Sosniok, mit acht Treffern TVM-Top-Torschütze sowie Lars Schmidt mit guten Paraden zwischen den Pfosten taten der Mannschaft gut. Paul Richter am Kreis ackerte unermüdlich und belohnte sich mit vier Treffern. 

Doch die Lichtblicke erwiesen sich als Strohfeuer, das vom TSV unbeeindruckt mit einem 12:20 zur Halbzeit sowie über 12:24 (27.) und 17:32 (39.) gelöscht wurde. Ein Abstand der seitens der Gastgeber gehalten und noch leicht zum 25:38 Endstand korrigiert werden konnte. Von Anschlusstreffern wollte man schon längst nicht mehr sprechen.

Nächster Gegner ist erst am 10. November der SC Eching. Eine lange Pause, die den Leuchertzern gerade recht kommt um Verletzungen auszukurieren und den Kopf wieder frei zu bekommen.