HC Erlangen – C1 Wölfe 54 : 13 (25:6)..

SpielerInnen:TVM D. Clemens (Tor) - L. Müller, N. Thamm, M. Uhlich (3/1), T. Prechtl (1), P. Richter (4), T. Brandt, T. Frankmölle (5), N. Berger
Zuschauer:30
7-Meter:HCE 0 - TVM 2/1
Zeitstrafen:HCE 3 - TVM 1
rote Karten:- / -
Schiedsrichter:Theo Krämer

Chancenlos

Die aufkeimende Euphorie nach der denkbar knappen Niederlage vom vergangenen Wochenende (32:33 vs. TSV Haunstetten) wurde innerhalb der Feiertagswoche durch schlechte Nachrichten zertreten. Mit Nick Sosniok meldete sich die gesamte Woche der bis dato Drittbeste TVM-Torschütze krank und nach dem Abschlußtraining vom Donnerstag lautete die Diagnose für Spielmacher und Abwehr-Chef Lars Frankmölle: Finger gebrochen. Kaum in Erlangen angekommen, kam der endgültige Genick-Bruch für die TVM-Jungs. In der Hiersemann-Halle sind Haftmittel wie Harz etc. erlaubt. Was auf Bezirksebene sich durchgesetzt hat, findet auf Verbandsebene kein Gehör. "Wir haben keine Halle, in der wir mit Harz üben können." so TVM-Trainer Frankmölle und weiter "Und wer das allererste Mal „Backe“ an den Fingern hat, das ist wie eine andere Sportart, in der man sich erst zurechtfinden muss."

Der Zwischenstand von 3:2 (5.) täuschte. Der HCE hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünf 100%ige Chancen bei Gegenstößen versiebt und war offensichtlich selbst Opfer des verwendeten Klebers. Die Gegenstöße resultierten einzig durch Fang- und Passfehler der Leuchertzer, bei denen nur die Stützpunktspieler berets Haftmittel-Erfahrung hatten. Sie waren letztlich auch die TVM-Torschützen in einer einseitigen Partie, denn, irgendwann setzte sich die bessere Athletik der Gastgeber durch, und es folgte etwas einfallslos Konter über Konter bis zur Schlusssekunde (54:13).