HaSpo Bayreuth II – Damen 1 26 : 28 (13:17)..

SpielerInnen:TVM: Christina Ehret(Tor) – Lena Angermann (1/1), Sandra Dietrich (2), Julia Goller, Sarah Hüller (5), Eva Kauper (2), Jennifer Lauterbach, Elke Ruckdeschel (4), Julia Schott, Katharina Schott (2), Eva Söllner, Vanessa Wunner (12/7)
Zuschauer:40
7-Meter:HaSpo 9/3 - TVM 12/8
Zeitstrafen:HaSpo 4 - TVM 4
rote Karten:HaSpo 1 (3 x 2 Min.)
Schiedsrichter:A.R. Meyer

Wiedergutmachung geglückt. Die Handballdamen des TV Marktleugast egalisieren ihre unnötige Niederlage der Vorwoche gegen die HaSpo Bayreuth Reserve mit einem 28:26 Sieg und bleiben mit 15:5 Zählern schärfster Verfolger des Titelfavoriten SG Kunstadt-Weidhausen (17:3 Punkte).

Die Gastgeberinnen erwischten zwar den besseren Start, doch über 1:0, 1:1, 2:1, 2:3, 4:6, 5:9 rissen die Marktleugasterinnen die Partie förmlich an sich. Das hatten sie vor allem der starken Torhüterin Christina Ehret und der treffsicheren Linkshänderin Vanessa Wunner zu verdanken. Sie traf sieben Mal vom Siebenmeterpunkt und fünf Mal über die Rechtsaußenposition ins Schwarze. Torfrau Ehret entschärfte unglaubliche sechs von neun HaSpo-Strafwürfen. Beim TVM liefs einfach wieder besser. Der Angriff zeigte sich entschlossener und die Defensive agierte kompakter als in der Vorwoche. Die Schützlinge um Udo Prediger bauten ihre Führung bis zur 25. Spielminute sogar auf 10:16 aus. Beim Stand von 13:17 wurden die Seiten gewechselt. 

Den komfortablen TVM-Vorsprung wollte die Bayernligareserve um Nicholas Neupert längst nicht auf sich sitzen lassen. Ein Doppelpack und ein verworfener Gäste-Strafwurf brachten die HaSpo-Damen wieder ins Spiel 15:17. Doch Youngster Sarah Hüller, Vanessa Wunner und Elke Ruckdeschel warfen ihr Team wieder auf die Siegerstraße zum 17:21-Zwischenstand. Wer jetzt glaubte, die Partie sei entschieden, hatte sich getäuscht. Denn Bayreuth kämpfte verbissen und nutzte Marktleugasts aufkommende Schwächephase in der 40. Minute. Dank einiger technischer Fehler und einer Zeitstrafe für Abwehrchefin Jennifer Lauterbach bekamen die Gastgeberinnen Aufwind und machten die Partie mit drei Treffern in Folge noch einmal spannend: 20:21. Sarah Hüller erlöste ihr Team mit zwei Kontertoren, gefolgt von Treffern von Eva Kauper und Katharina Schott und stellten eine beruhigende Vier-Tore-Führung wieder her 21:25. Die Frankenwälderinnen hielten ihren Gegner weiter auf Distanz. Lediglich in der 57. Minute erzielten die HaSpo-Damen noch einmal den 25:27 Anschlusstreffer, doch die starke Vanessa Wunner antwortete prompt zum 25:28 in der letzten Spielminute.  Endstand 26:28.