HSV 2012 Hochfranken – Damen I 27 : 20 (9:10)..

SpielerInnen:Christina Ehret, Michaela Jahreiß (Tor) – Lena Angermann (3), Sandra Dietrich (3/1), Julia Goller, Sarah Hüller (4/1), Eva Kauper (1), Jennifer Lauterbach, Elke Ruckdeschel (2), Julia Schott (1), Katharina Schott (1), Eva Söllner, Vanessa Wunner (5/1)
Zuschauer:50
7-Meter:TVM 6/3 – HSV 8/5
Zeitstrafen:TVM 6 – HSV 8
rote Karten:- / -
Schiedsrichter:R. Löhner

Der Auftakt der Handballdamen des TV Makrlteugast nach langer Pause ins neue Jahr ging völlig in die Hose. Gegen die HSV Hochfranken bekleckerten sich die Damen um Teamchef Udo Prediger nicht gerade mit Ruhm und müssen eine klare 27:20-Niederlage hinnehmen. Damit haben sie die Chance, mit dem Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga SG Kunstadt/Weihausen punktgleich zu ziehen, verpasst. 

Die lange Pause hat den Marktleugasterinnen offensichtlich nicht gut getan. Von der im alten Jahr bekannten Defensivstärke und den durchdachten Angriffskombination war in den ganzen 60 Minuten wenig bis gar nichts zu sehen. Natürlich waren Ansätze vorhanden, doch den roten Faden fanden die Frankenwälderinnen zu keiner Zeit. Keine einzige Spielerin konnte an das Leistungsniveau aus den letzten acht Begegnungen anknüpfen, mit Ausnahme der beiden Torhüterinnen Michaela Jahreiß und Christina Ehret, die eine annehmbare Leistung lieferten, von ihren Vorderleuten aber viel zu oft im Stich gelassen wurden. Die Gastgeberinnen um deren stärkste Spielerin Jessica Schiller zeigten keine hohe Handballkunst, wussten aber mit einfachsten Spielzügen, die Marktleugaster Abwehr auszuspielen und in der Defensive packten sie ordentlich zu. Die sonst so zweikampfstarken TV-Damen agierten viel zu harmlos und unentschlossen. Bei etlichen freien Würfen scheiterten sie an der guten HSV-Torfrau Marika Künzel. Zu Beginn der Partie sah alles nach einer spannenden Begegnung aus. Über 1:0, 1:1, 2:1, 4:3, 4:4, 5:5 und 6:5 wog das Spiel hin und her, dabei hatten jedoch immer die Gastgeberinnen die Nase vorne. Bis zum 10:8 fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff lagen die Marktleugasterinnen auch noch einigermaßen im Plan. Doch zwei weitere HSV-Treffer und kein Marktleugast-Treffer brachten einen 12:8 Halbzeitrückstand. 

Nach der Pause waren es erneut die HSV-Damen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten und schnell auf 16:9 davonzogen. Der Prediger-Truppe gelang es einfach nicht zu ihrer Stärke zu finden. Auch die Auszeit von Udo Prediger, sein Team endlich wachzurütteln, brachte keinen Erfolg. Die Marktleugasterinnen waren durch die Bank einfach zu schwach für den durchschnittlichen Gegner, der einfach effektiver und entschlossener agierte. Über 18:12, 19:13, 21:14 und 24:16 hielten die Gastgeberinnen ordentlich auf Distanz. Sie blieben ihrer Linie treu und sicherten sich am Ende einen verdienten 27:20 Sieg. Die Marktleugasterinnen bleiben dank der Niederlage des Tabellendritten TV Gefrees weiterhin auf Rang 2 (13:5 Punkte).